Bieterkampf um EasyJet – Apollo bietet mehr
10. Juli 2026: Nach dem Angebot der Investmentgesellschaft Castlelake zur Übernahme der britische Low-Cost-Airline EasyJet von letzter Woche, hat sich überraschend ein neuer Player ins Spiel gebracht: Die US-Investmentgesellschaft Apollo bietet mit und signalisiert die Bereitschaft, einen höheren Preis zu zahlen.
EasyJet informierte am 10. Juli über das Angebot von Apollo. Es sieht einen Kaufpreis von 7,15 Pfund je Aktie vor und liegt damit über dem Angebot von Castlelake in Höhe von 6,90 Pfund je Aktie, das am 4. Juli veröffentlicht worden war. Apollo würde demnach rund 7,7 Milliarden US-Dollar für EasyJet bezahlen.
Der Verwaltungsrat von EasyJet erklärte, er sei grundsätzlich bereit, den Aktionären das Angebot von Apollo zur Annahme zu empfehlen, sofern die Investmentgesellschaft auf Basis dieser finanziellen Konditionen ein verbindliches Angebot vorlegt. Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, dass es das Angebot von Castlelake nicht länger zur Annahme empfehlen wolle.
Castlelake versucht nicht zum ersten mal, EasyJet zu übernehmen, war jedoch zunächst abgeblitzt. Erst das jüngste Angebot von 6,90 Pfund je Aktie fand grundsätzlich die Zustimmung der Fluggesellschaft. Ein verbindliches Angebot hat Castlelake bislang allerdings noch nicht vorgelegt. Apollo betonte seinerseits, dass es die aktuelle Unternehmensstrategie von EasyJet unterstütze und äusserte sich auch unterstützend über das aktuelle Management der Fluggesellschaft.
Apollo hat nun bis zum 7. August Zeit, ein verbindliches Angebot für EasyJet vorzulegen oder von einer Übernahme Abstand zu nehmen. Castlelake muss sich seinerseits bis spätestens 3. August entscheiden, ob ein verbindliches Angebot eingereicht wird. Eugen Bürgler

















