Lockheed Martin investiert in F-35-Einsatzbereitschaft
04. Februar 2026: Der Hersteller des Kampfflugzeuges F-35 will eigene Mittel in eine verbesserte Einsatzbereitschaft des F-35 investieren. Dank erweiterter Reparaturkapazitäten und aufgestockten Ersatzteillagern will Lockheed Martin technisch bedingte Standzeiten in der gesamten F-35-Flotte verringern.
Der CEO von Lockheed Martin, James Taiclet, sagte bei der Präsentation der Jahreszahlen 2025 Ende Januar, dass es in den Augen seines Unternehmens in den vergangenen Jahren eine gewisse Unterfinanzierung in der Bereitstellung von Ersatzteilen und Reparatur-Dienstleistungen gegeben habe. Um das in den vergangen vier bis fünf Jahren entstandene Defizit auszugleichen, habe Lockheed Martin bereits über eine Milliarde US-Dollars investiert und wolle weiter in den Unterhalt des Stealth-Kampfflugzeuges investieren.
Im letzten Jahr konnte Lockheed Martin als weltgrösster Rüstungskonzern alleine im F-35-Programm neue Aufträge im Wert von rund 15 Milliarden US-Dollars verbuchen. Teil dieser Deals sind die Produktionslose 18 und 19, Unterhaltsaufträge und Vorarbeiten für die Produktionslose 20 und 21. James Taiclet bestätigte weiter, dass Lockheed Martin in seinen weitgehend unter Geheimhaltung stehenden Skunk Works am Prototyp einer Drohne arbeitet, die als unbemannter „Wingman“ mit Kampfflugzeugen wie dem F-35 operieren soll. Die Arbeiten an diesem auch als „Collaborative Combat Aircraft“ (CCA) bezeichneten, unbemannten Kampfflugzeug bestreitet Lockheed Martin aktuell aus eigenen Mitteln. Eugen Bürgler





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