Erfolgsgeschichte von Embraer: 2000 E-Jets gebaut
03. September 2026: Skeptiker gab es genügend, als Embraer 1999 auf der Paris Air Show sein E-Jet-Programm vorstellte. Gut 25 Jahre später hat sich der brasilianische Flugzeugbauer mit seinen E-Jets in der Airlineindustrie einen festen Platz erarbeitet. 2000 E-Jets hat Embraer inzwischen gebaut, die Jubiläumsmaschine diese Woche dem Kunden Azul übergeben.
Das Produktionsvolumen des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer liegt natürlich klar hinter jenem den beiden Branchenriesen Airbus und Boeing, doch gerade mit den grössten Modellen der effizienten E2-Familie macht Embraer da und dort auch den etablierten und noch etwas grösseren Airbus A320 und Boeing 737 Konkurrenz. Den ersten E-Jet, eine E170, lieferte Embraer 2004 aus, es folgten die E175, E190 und die E195 – sie sind für 78 bis 124 Passagiere ausgelegt. 2013 lancierte Embraer dann das E2-Programm mit einem Antrieb aus der Pratt & Whitney PW1000G Triebwerksfamilie. Die Flugzeuge der E2-Familie verfügen darüber hinaus über einen neuen Flügel, ein Fly-by-Wire-Flugsteuerungssystem, eine überarbeitete Kabine und ein neues Fahrwerk. Das erste Flugzeug aus der E2-Familie, eine E190-E2, wurde 2018 ausgeliefert. Ein Jahr später folgte dann auch die erste E195-E2, die bis zu 146 Passagiere transportiert. Der Auftragsbestand für weitere E-Jets liegt laut Embraer bei rund 460 Maschinen.
Ein Prozent der 2000 ausgelieferten E-Jets fliegt heute bei Helvetic Airways. Die Schweizer Airline fliegt aktuell mit einer Flotte von acht Embraer E190-E2, vier E195-E2 und vier E190 sowie vier E195. Eugen Bürgler






Tomas Cubero Maingot










