HALO-Einsatz der Luftwaffe ab Samedan

02. Februar 2020: Vergangenen Donnerstag, 30. Januar, operierte die Schweizer Luftwaffe mit zwei Pilatus PC-6 Turbo Porter und einem Super Puma Heli ab Samedan, um Fernspähern der Fallschirmkompanie 17 sogenannte HALO-Absprünge aus 8500 Metern zu ermöglichen. 

Sie sind dem Kommando Spezialkräfte unterstellt und gehören zu den am besten ausgebildeten Angehörigen der Schweizer Armee: die Mitglieder der Fallschirmaufklärer Kompanie 17. Während ihres Wiederholungskurses im Tessin trainierten sie vergangene Woche auch sogenannte High Altitude, Low Opening (HALO)-Einsätze aus grosser Höhe. Dafür kamen zwei Turbo Porter und ein Super Puma der Luftwaffe ab dem Engadin Airport zum Einsatz. Der Super Puma „sammelte“ die acht Fallschirmaufklärer in den Bündner Alpen ein und flog sie nach Samedan, wo sie in die beiden PC-6 einstiegen. Diese brachten sie dann wieder auf eine Höhe von 8500 Meter über Meer. Mit Sauerstoffunterstützung sprangen die acht Springer dann aus den beiden Porter und landeten an einem zum voraus bestimmten Ort in den Bergen. Der Super Puma holte sie dort wieder ab und flog sie am Ende des Tages nach Locarno.  Fotoreport Hansjörg Bürgi

.