Schweizer Porter in Französisch-Guyana verunfallt

27. Januar 2025: Der nach wie vor im schweizerischen Luftfahrtregister als HB-FDU und in Air-Glaciers-Farben eingetragene Pilatus PC-6B2/H4 Turbo Porter ist bei der Landung in Maripasoula in Französisch-Guyana am 21. Januar verunfallt. Der Pilot erlitt nur leichte Verletzungen, der Porter wurde aber ziemlich beschädigt. 

 

Der 1968 mit der Werksnummer 663 gebaute PC-6 Turbo Porter wurde 1968 bereits als HB-FDU an Air-Glaciers ausgeliefert. Sie betrieb ihn bis 2020, am 24. Juni 2020 erfolgte die Handänderung auf die Yankee Lima Suisse SA aus Sion. Für diese kam er die vergangenen Jahre nach wie vor in vollen Air-Glaciers-Farben in Zentralamerika zum Einsatz. Gemäss Medienberichten flog der allein an Bord anwesende Pilot am 21. Januar 2025 einen Frachtflug von Cayenne nach Maripasoula in Französisch-Guyana.

 

Die Landung missglückte gemäss Angaben der lokalen Polizei, der Porter ging dabei zu Bruch. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Überladen des Flugzeugs zur Bruchlandung beigetragen haben, hält die lokale Polizei fest. Der Pilot konnte sich selbst aus dem Flugzeug befreien und wurde anschliessend  von der Feuerwehr versorgt und in eine Klinik gebracht, er erlitt nur leichte Verletzungen.

 

Die Yankee Lima Suisse SA ist eine in Sion eingetragene Aktiengesellschaft, welche im Bereich Personen- und Güterbeförderung in der Luftfahrt tätig ist. Einige  Sie wurde 2012 gegründet und hat eine Person im Management. Gemäss HB-Register sind neben dem PC-6 HB-FDU derzeit auch vier Ecureuil-Helikopter auf sie eingetragen: HB-ZNJ, -ZQT, -ZYE und –ZYF. Beim PC-6 ist sie Haupteigentümer und Halter, bei den Ecureuils ist sie jeweils Haupteigentümer, während Air-Glaciers als Haupthalter fungiert.  Hansjörg Bürgi

 

Link zu Aviation Safety Network

 

Der PC-6 Turbo Porree HB-FDU nach der Bruchlandung in Maripasoula in Französisch-Guyana. Foto Police Franceguyane