Rotex-Spezialholzerei-Einsatz in Freienstein ZH
Rund 60 bis 80 Tonnen Holz hat der schweizerische Aussenlastspezialist Rotex Helicopter AG am Vormittag des 6. März im zürcherischen Freienstein mit dem Kaman K-Max HB-ZIH aus dem steilen Burghang geflogen.
Wie Martin Gross, Betriebsleiter Forst und Werke der Gemeinde Freienstein-Teufen erwähnt, sei der Helikoptereinsatz am effizientesten gewesen. Die sehr nahe am Wohngebiet zu fällenden Bäume wurden in 50 Rotationen in nur gut zweieinhalb Stunden ausgeflogen. Hätte man die Bäume auf herkömmliche Weise mit einem Kran gefällt, wäre dieser mehrere Tage zum Einsatz gelangt. Zudem liessen die sehr engen Platzverhältnisse kaum einen Kraneinsatz zu.
Die Bäume wurden in gewichtsmässig passende Teile zersägt und dann hinter den Burghügel zum Abladeplatz geflogen. Dort erfolgte die weitere Zerlegung durch den Forstbetrieb. Der ausschliesslich für Lastentransporte entwickelte K-Max kann maximal 2,7 Tonnen heben, ist aber nur 2,3 Tonnen schwer. Rotex setzt drei dieser leisen und wenig Abwind erzeugenden Helis ein. Insgesamt standen von Rotex und dem Forst- und Werkbetrieb Freienstein-Teufen rund 20 Personen im Einsatz. Auch Rotex-Projektleiter Gabriel Richner zog eine sehr positive Bilanz dieses Einsatzes. Am Nachmittag stand bereits die nächste solche Aktion in Schaffhausen an. Hansjörg Bürgi
- Die Bäume mussten am Fusse des steilen Burghügels gefällt werden. Foto Hansjörg Bürg
- Der Abladeplatz befand sich hinter dem Burghügel. Foto Hansjörg Bürgi
- Ein Kaman K-Max kann maximal 2,7 Tonnen transportieren, wiegt aber selbst nur 2,3 Tonnen. Foto Hansjörg Bürgi
- Direkt neben den Wohnhäusern wurden die Baumteile ausgeflogen. Foto Hansjörg Bürgi
- Rote setzt insgesamt drei Kaman K-Max ein. Foto Hansjörg Bürgi
- Der K-Max rotierte um die Burgruine Freienstein. Foto Hansjörg Bürgi
- Die Bäume wurden direkt am Heli hängend in gewichtsmässig passende Teile zersägt. Foto Hansjörg Bürgi