Mit Video: Flugambulanz in New South Wales fliegt neu PC-24
08. Februar 2024: Die australische Flugambulanz-Organisation New South Wales Ambulance (NSWA) hat den ersten PC-24 in Betrieb genommen. Der Bundesstaat New South Wales im Südosten Australiens ist rund 20 mal so gross wie die Schweiz – entsprechend wichtig sind Ambulanzflugzeuge für die medizinische Versorgung. In anderen Landesteilen Australiens, stehen bereits rund drei Dutzend Pilatus-Ambulanzflugzeuge, PC-12 und PC-24, im Einsatz.
Im Jahr 2021 hat die NSWA den Kauf von zwei PC-24 mit Ambulanzausstattung beschlossen, um das Einsatzspektrum zu verbessern. NSWA wird die beiden PC-24 nutzen, um die Bevölkerung des australischen Bundesstaates New South Wales auf einer Fläche von gut 800’000 Quadratkilometern zu versorgen. Der Super Versatile Jet soll im ersten Jahr seines Einsatzes rund 800 Flüge durchführen und dabei gut 6500 Patientinnen und Patienten transportieren. «Der PC-24 ist bei den führenden Flugambulanz-Organisationen sehr gefragt. Genauso wie das Flugzeug selbst hat sich die auf Notfälle ausgerichtete Kabinenausstattung unter den schwierigsten Einsatzbedingungen bewährt. Wir sind sehr stolz darauf, dass die New South Wales Ambulance unser Flugzeug gewählt hat, um Leben zu retten und ihre Gemeinden medizinisch zu versorgen», sagt Sebastian Lip, CEO der australischen Tochtergesellschaft von Pilatus.
Seit 30 Jahren produziert Pilatus Ambulanzflugzeuge und liefert diese an die bekanntesten und renommiertesten Flugambulanz-Organisationen der Welt. Dazu zählen der Royal Flying Doctor Service (RFDS) in Australien, Ornge in Kanada oder die Kommunalförbundet Svenskt Ambulansflyg (KSA) in Schweden. Die im PC-24 serienmässig eingebaute Frachttür ist ein besonderes Plus für das schonende Ein- und Ausladen von Patientinnen und Patienten. Diese können über eine elektrisch betriebene Ladevorrichtung oder alternativ über eine Rampe in den Super Versatile Jet ein- und ausgeladen werden.
Die Druckkabine des PC-24 bietet neben den medizinischen Geräten Platz für Betten für drei Patientinnen und Patienten sowie zusätzliche Sitze für das Personal. Je nach Einsatz kann die Kabine flexibel und schnell verändert werden, was grössten Freiraum bietet. Für eine durchgängige Überwachung und Betreuung der Patienten und Patientinnen sorgen spezifische Sauerstoff-, Vakuum- und Stromversorgungssysteme. Das zweite separate Stromversorgungssystem für die Kabine und die umfassenden Kommunikationssysteme für die Medizincrew gewährleisten zusätzliche Sicherheit und ermöglichen eine Behandlung, die höchsten Anforderungen entspricht. pd / eb www.pilatus-aircraft.com