Die unbemannte Plattform die heute am Luftwaffenjubiläum auf der Luftwaffenbasis Malmen in Linköping vorgestellt wurde, baut auf Saabs langjähriger Tradition im Bereich der Luft- und Raumfahrtinnovation auf und könnte den Gripen sowie zukünftige bemannte Kampfluftfahrtsysteme ergänzen. Das Konzept ist für Hochrisikomissionen vorgesehen, beispielsweise für Electronic Warfare (EW), die Unterdrückung gegnerischer Luftverteidigungssysteme (Suppression of Enemy Air Defences, SEAD) sowie Präzisionsschlagoperationen in stark umkämpften Einsatzumgebungen. Mit geringer Signatur (Low Observability), einem hohen Mass an Autonomie uveranschaulicht das Konzept eine mögliche Komponente einer zukünftigen Luftwaffe.
„Wir befinden uns derzeit in einer intensiven Entwicklungsphase, in der wir gemeinsam mit Schweden Technologien erforschen, die die Grundlage für die nächste Generation von Kampfluftfahrtsystemen bilden werden. Im Rahmen dieser Arbeit beabsichtigen wir, vor 2030 unbemannte Demonstratoren mit jagdflugzeugähnlichen Eigenschaftenzu fliegen und Schweden dabei zu unterstützen, zukünftige Optionen zu prüfen“, sagt Peter Nilsson, Leiter der Business Unit Advanced Programs bei Saab. „Dieses eigenständige Saab-A3-System ist unser eigenes Konzept dafür, was Mitte der 2030er-Jahre folgen könnte, sollte sich Schweden dazu entscheiden, auf der derzeit von uns geleisteten Arbeit aufzubauen. Saab ist gut aufgestellt, um die nächste Generation von Kampfluftfahrtsystemen zu entwickeln, die auf Gripen und GlobalEye aufbauen und dabei auf unsere langjährige Erfahrung mit fortschrittlichen Luft- und Raumfahrtsystemen zurückgreifen.“ pd